Wie QR-Codes wirklich funktionieren
- 1
Finder-Muster finden
Drei große Quadrate in den Ecken orientieren den Scanner.
- 2
Timing-Muster erkennen
Abwechselnd schwarz/weiße Streifen zwischen Findern kalibrieren das Raster.
- 3
Format-Info lesen
Ein kleiner Streifen um einen Finder verrät Fehlerkorrektur-Stufe und Maske.
- 4
Daten dekodieren
Der Rest des Rasters codiert deine Payload mit Reed–Solomon-Redundanz.
Ein QR-Code ist eine 2D-Matrix aus schwarzen und weißen Modulen. Die drei großen Eck-Quadrate — Finder-Muster — erlauben der Kamera, den Code aus jedem Winkel zu erkennen. Ein viertes kleineres Quadrat (Ausrichtungsmuster) kommt in größeren Versionen dazu.
Daten werden in Segmenten codiert: numerisch, alphanumerisch, Byte und Kanji. Eine Maske wird per XOR über die Daten gelegt, damit die Modulverteilung verrauscht wirkt — so bleibt der Code auch bei ungleichmäßigem Licht lesbar.
Reed–Solomon-Fehlerkorrektur fügt Redundanz hinzu, sodass der Code selbst dann dekodiert, wenn bis zu 30% beschädigt oder verdeckt sind (Stufe H). Genau so funktionieren Logos in QR-Codes.